[Python-de] Mail Content-Transfer-Encoding
Schulz Karsten
python at t800.ping.de
So Aug 19 15:52:22 UTC 2007
Hallo Roland,
keine Frage, dass mein Programm nicht die Lösung für Dein erwähntes
Problem ist. Es war nur ein Angebot, sich einen anderen Lösungsansatz
anzusehen. Es ging dazu ja schon einiges auf der ML hin und her.
Ich nutze konsequent die Möglichkeit mime/multipart zu nutzen, um den
Inhalt des "parts" der originalen Mail nicht anfassen zu müssen (es
sei denn, es ist sowieso alles nur reiner Text!).
So ist sichergestellt, dass jeder Teil der Mail eindeutig dem
jeweiligen Sender zugeordnet werden kann: Original-Part = Absender,
zentrale Signatur = MailSigger. Du wirst bei Deiner Methode außerdem
Probleme bekommen, wenn Deine Absender Ihre Mails signieren oder
verschlüsseln, weil Du deren Inhalt änderst.
Die Multipart-Sache funktioniert mit MailSigger und RFC-Konformen
MUAs zufriedenstellend. Einzige Einflußmöglichkeit ist die
Anzeigeoption für Anhänge, die je nach EInstellung inline, als Datei
oder überhaupt nicht angezeigt werden. Das ist aber egal, da kein
Schwein interessiert, was in so einem Anhang steht ;-)
Es geht bei Mailsigger ja nur darum, den Inhalt zu senden, der von
unserem Gesetzgeber gefordert wird.
Am 18.08.2007 um 00:43 schrieb Roland M. Kruggel:
> Am Freitag, 17. August 2007 22:51 schrieb Hartmut Goebel:
>> Roland M. Kruggel schrieb:
>>> eine Lösung für mein Problem. Mailsigger leistet nicht im
>>> entferntesten das was mein programm leistet. Mailsigger ist nicht
>>> viel mehr wie altermime.
>>
>> Was ich jetzt noch nicht verstanden habe: was leistet Dein Programm
>> dann mehr als mailsigger?
>
> * globale signaturen
> Sie werden unter jeder Mail geschrieben
check.
> * user Signaturen
> Sie werden, in Abhängigkeit von dem user, unter die Mail geschrieben
check
>
> * Text/Html
> Es gibt für jede Signatur (globale Signaturen und User Signaturen)
> sowohl eine Text-Signatur als auch eine Html-Signatur. Sie wird
> automatisch gesetzt.
>
überflüssig (siehe oben, Darstellung ist MUA Angelegenheit)
> * Codierung/Multipart/Type
> Sowohl die Codierung der Mail (dank an Martin für die Aufklährung) als
> auch die Multiparts als auch die verschieden Typen (Text/Html) werden
> berücksichtigt. In einer Multipartmail wird die Text-Signatur in den
> text-Part eingefügt und die Html-Signatur in dem Html-part
>
schlecht bei signierten/verschlüsselten Inhalten.
> * Multidomain fähig
> Es können Signaturen für mehrere Senderdomains erstellt werden. Sowohl
> Domain-Abhängig als auch User-Abhängig.
>
> * gruppendefinitionen
> Verschieden Gruppen von Usern können verschiedene globale Signaturen
> haben
>
> * Empfänger
> Verschiedene Empfänger können bestimmte Signaturen zugeordnet werden.
> Wenn ich z.b. meiner Frau eine Mail schreibe, brauche ich nicht 10
> Zeilen Signatur unter der mail, wenn ich einem Kunden eine Mail
> schreibe dann schon.
>
> * verifikation der user
> Nicht jeder User darf die Signatur unter seiner mail schreiben. Das
> ist hilfreich beim umstellen auf disclaim. Bei Installation des
> programmes haben die meisten user ja schon eine Signatur die ihr
> Mailclient mitschick. Da ist es sinnvoll diesen user erst zu
> aktiveren wenn er seine client-signatur abgeschaltet hat. So ist auch
> eine Umstellung von mehrere tausend Usern stressfrei möglich
>
diese Punkte sind in Mailsigger nicht realisiert und werden es wohl
auch nie, da MailSigger einem anderen Einsatzzweck dient.
> * security
> Es ist gewährleistet das die Mail auf jedenfall versand wird. Auch
> wenn das Programm mal abstürzen sollte.
das erledigt der MTA. Wobei mir gerade auffällt, dass ich vielleicht
noch einen Signal-Handler einbauen sollte. Danke für das
Brainstorming ;-)
Gruß
Karsten